Nr. 36 vom Oktober 2003
Internet - Ausgabe

 

Inhalt:

 

Editorial

Diese Ausgabe unseres Mitteilungsblattes ist fast ausschliesslich Wahlen gewidmet: Wahlen in die Geschäftsleitung der SP Zuchwil, Wahlen auf Kantons- und Bundesebene.
Die Wahl von Agnes Flühmann-Brügel in die Geschäftsleitung der SP Zuchwil ist für die Öffentlichkeit kein weltbewegendes Ereignis, hat aber für unsere SP-Sektion einige Bedeutung. Die Wahl von Agnes erfolgte an der Generalversammlung. Sie steht nun zusammen mit Elsbeth Corti und Martin Heeb der Partei vor und ersetzt damit Charles Bucher in der Geschäftsleitung. Agnes verfügt aufgrund ihres breiten beruflichen Erfahrungsschatzes, der Mitarbeit im Gemeinderat und in mehreren Kommissionen über beste Voraussetzungen für diese Führungsposition der Zuchwiler SP. Das Co-Präsidium hat sich in den vergangen Jahren bestens bewährt. Mit diesem Führungs-Modell lässt sich einerseits die Arbeitsbelastung auf mehrere Personen verteilen. Andererseits verfügt das Präsidium damit über ein breiteres Angebot an Fähigkeiten und Erfahrungen, das gezielt eingesetzt werden kann.

Am 29. Juni wurde Roberto Zanetti in den Solothurner Regierungsrat gewählt. In einem langen und schwierigen Wahlkampf errang er für die Solothurner SP einen zweiten Sitz in der Regierung. Der Wahlsieg ist ein grosser persönlicher Erfolg von „Röbu“, aber auch ein Erfolg der Partei und der vieler Sympathisantinnen und Sympathisanten. Dank einer starken Persönlichkeit, einem grossem Engagement von fortschrittlichen Menschen und einer konsequenten Nutzung des Wahlrechtes wurde Unmögliches möglich. Mit dem gleichen Rezept sind auch Gewinne für die SP und für die JUSO bei den kommenden eidgenössischen Wahlen möglich. Überzeugen Sie sich auf den nachfolgenden Seiten davon, dass wir in unserer nächsten Umgebung über bestens ausgewiesene Kandidaten verfügen!

Martin Heeb

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Nationalratswahlen - Portraits der Kandidaten aus Zuchwil und Luterbach

Fabian Malovini:


Warum kandidiere ich im Herbst 2003 für den Nationalrat?
Der Grund dafür, dass ich mich in der Politik überhaupt einsetze, ist ganz einfach: Ich bin Idealist, ich will die Welt verbessern. Ich fühle mich geradezu verpflichtet, mich für das einzusetzen, was mir gut erscheint. Es macht mir auch Freude mich einzusetzen, ich habe Spass an der Politik, wenn auch nicht gerade nach Niederlagen. Es gibt noch viel zu tun, besonders für meine Generation. Gerade darum bin ich motiviert, es anzugehen.
Ich möchte erreichen, dass wir Jungen in den Parlamenten angemessen vertreten sind, dass wir nicht als Sündenböcke für quasi jedes Übel hingestellt werden und dass jugendfreundliche Gesetze beschlossen werden. Dazu gehört auch, dass man dafür sorgt, dass alle Jugendlichen eine Ausbildung machen können bzw. einen Arbeitsplatz finden, damit alle hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können.
Die Schule soll vermehrt auch Spass machen dürfen, da Schlafende nichts lernen. In der Schule soll unser politisches System vermittelt werden, mittels Staatskundeunterricht und Diskussionen zu aktuellen Themen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Klassengrössen gesenkt werden, um die Schülerinnen und Schüler besser fördern zu können. Schliesslich und endlich möchte ich auch dem Kantönligeist im Bildungsbereich ein Ende setzen.
Ich werde mich weiterhin einsetzen für die Abschaffung der Armee. Eine Armee passt nicht in eine friedliche Welt, wie ich sie anstrebe. Zudem ist unsere Armee nutzlos. Lotharholz wegräumen können andere Organisationen besser.
Als Jusstudent könnte ich meine Erfahrungen mit Gesetzen und Verordnungen gut in die Politik einbringen. Politische Erfahrung habe ich bisher hauptsächlich in der JUSO gesammelt, wo wir diskutieren, Bildungsveranstaltungen organisieren und konkrete Aktionen veranstalten. Als Mitglied der GL der SP Kanton Solothurn erlebe ich, wie die „Alten“ politisieren. Zudem habe ich angefangen, auf Gemeindeebene unter anderem in einer Kommission mitzuwirken.


Max Wittwer:


Der Gemeindepräsident unserer Nachbargemeinde Luterbach kandidiert für den Nationalrat.
Für mich kam der Entschluss, für die Nationalratswahlen 2003 zu kandidieren, dieses Frühjahr sehr spontan: Es ging darum, dass die SP Wasseramt für den Fall einer Wahl von Roberto Zanetti in den Solothurner Regierungsrat auf der NR-Kandidatenliste der SP Kanton Solothurn wieder vertreten sein wollte. Damit erfüllte sich auch mein Wunsch, nach meinen politischen Erfahrungen auf kommunaler und kantonaler nun auch auf der nationalen Ebene zu kandidieren.
Für mich bewirkten bereits die Schuljahre an der Kanti den Einstieg in politische Themen. So half ich - beeindruckt von den politischen Umwälzungen der späten 60iger-Jahre - zum Beispiel mit, an der Kanti Solothurn einen der ersten Schülerräte an dieser Schule zu gründen. Den Eintritt in die SP gab ich dann mit 20 Jahren, d. h. mit dem Erreichen des damals gültigen Wahlrechtsalters.
Wir bauten dann in Luterbach eine aktive Jugendgruppe der Ortspartei auf und wurden 1973 bei den Gemeinderatswahlen auf der SP-Liste bereits zu zweit in den Gemeinderat gewählt. Unsere damaligen Themen waren vor allem sozialpolitischer Natur wie z. B. der Erlass eines gemeindeeigenen Stipendienreglementes, die Anpassung der Gemeinde-Altersrenten etc. Mein Einsatz für Luterbach dauert - mit der Wahl zum Gemeindepräsidenten im Jahre 1989 - bis heute an.
1981 wurde ich dann auf der Liste der SP Wasseramt in den Kantonsrat gewählt. Meine Interessengebiete dort waren neben der Sozial- und Bildungspolitik vor allem auch die Wirtschaftspolitik. In der Folge präsidierte ich u. a. die Kommissionen Stimmrecht für 18jährige, Revision kantonales Stipendiengesetz, Revision des kantonalen Steuergesetzes sowie die Kommission zur Vorbereitung des Gesetzes über die kantonale Tages-HTL.
Einige Beispiele meiner damaligen Vorstösse: Errichtung einer kantonalen Tagesingenieurschule HTL (Eröffnung auf Herbst 1994 in Oensingen), Errichtung einer Schule für Wirtschaftsinformatik (auf Frühjahr 1989 an der HWV Olten eröffnet), Integration der Informatik in die Lehrpläne der Volksschule (seit Spätsommer 1989 in Erprobung, dann umgesetzt), Schaffung eines Ausbildungsganges für Robotik (in Lehrpläne integriert), Lancierung einer Vorlage zur Förderung kleiner Wasserkraftwerk-Anlagen (heute durch steuerliche Massnahmen realisiert).
Mit meiner Wahl zum Rektor des KV Solothurn trat ich dann aus dem Kantonsrat aus und widmete mich dieser neuen Aufgabe bis 2001. Seit rund zwei Jahren bin ich nun Gemeindepräsident von Luterbach mit einem 50 %-Pensum und arbeite als selbständig Erwerbender in den Bereichen Wirtschaftsförderung sowie als Organisations- und Unternehmensberater.
Heute bin ich stärker denn je überzeugt, dass nur ein finanziell gesunder Staat langfristig auch ein sozialer Staat ist, der seinen Bürgerinnen und Bürgern in den lebenswichtigen Bereichen Bildung, soziale Absicherung, Verkehr sowie Gesundheits- und Umweltpolitik attraktive Lösungen bieten kann. Im Falle einer Wahl in den Nationalrat möchte ich meine Erfahrung als Gemeindepräsident, als ehemaliger Kantonsparlamentarier, als Bildungs-, Sozial- und Umweltpolitiker sowie als aktiver Wirtschaftsförderer und Präsident von Innostep Euro-Point in Bundesbern zum Wohle von uns allen einbringen.

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Dank an Charles Bucher

An der letzten Generalversammlung trat Charles Bucher aus der Geschäftsleitung und dem Vorstand der SP Zuchwil zurück. Wir haben Charles als liebenswürdigen, humorvollen Menschen und erfahrenen Politiker sehr geschätzt. Wir bedanken uns auch an dieser Stelle nochmals herzlich für alles, was er für die Gemeinde und die Partei geleistet hat.

Charly Bucher bedankt sich an der letzten GV für die Geschenke des Parteivorstandes und die Verse, die Elsbeth Corti und Martin Heeb ihm widmeten.

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Aus der SP-Familie

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Wir gratulieren ganz herzlich folgenden SP-Mitglieder, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2003 einen hohen Geburtstag feiern können:

Aeschlimann Fritz zum 82. Geburtstag

Hippenmeyer Dora zum 82. Geburtstag

Loosli Rudolf zum 82. Geburtstag

Brunner Anna zum 81. Geburtstag

Zuberbühler Hans zum 77. Geburtstag

Stuber Ernst zum 77. Geburtstag

Knuchel Erika zum 77. Geburtstag

Küng Pia zum 76. Geburtstag

Volken Ernst zum 73. Geburtstag

Auch zum runden Geburtstag gratulieren wir ganz herzlich:

Aeschlimann Alice zum 60. Geburtstag

Dietler Ursula zum 60. Geburtstag

Corti Marco zum 50. Geburtstag

Siegenthaler Anni zum 50. Geburtstag

Häberli Andreas zum 40. Geburtstag

Neuenschwander Berger Silvia zum 40. Geburtstag

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Mitarbeit in Kommissionen

Aufgrund von Demissionen sind Sitze in zwei Kommissionen neu zu besetzen. Wer hat Interesse, sich in einer der nachfolgenden Kommissionen als Voll- oder Ersatzmitglied zu engagieren? Interessierte können sich bei Elsbeth Corti (Tel.: 032 685 41 11) melden.

Umweltschutzkommission: Aufgaben der Kommission sind die Förderung von Umweltschutzmassnahmen sowie des umweltgerechten Verhaltens durch Beratung und Information. Auskünfte zur Kommissionsarbeit: Agnes Flühmann, Vizepräsidentin, Tel.: 032 685 54 06

Werkkommission: Die Kommission ist zuständig für Wasser und Abwasser, Elektrizität, Gemeinschaftsantenne, öffentliche Strassen und Anlagen, Abfallbeseitigung. Sie hat selbständiges Verfügungsrecht über die Kredite im Rahmen des Budgets. Auskünfte zur Kommissionsarbeit: Ulrich Bucher, 032 685 38 54

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Agenda

 

19. Oktober 2003 National- und Ständeratswahlen
25. Oktober 2003 Workshop der SP Zuchwil: Grundsätze der Finanzarbeit in der Gemeinde (siehe beiliegende Einladung)
4. November 2003 Parteiversammlung (voraussichtlich Sääli, Restaurant Boccalino)
8. November 2003 "Kulturanlass mit SP Luterbach und Deitingen
8. November 2003 Gemeindeversammlung

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