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Editorial: Informatik an den Zuchwiler Schulen
Die Schule von heute ist selbstverständlich nicht mehr die Schule von gestern.
So wie sich das Umfeld der Schule wandelt, so ist es auch eine überlebenswichtige
Notwendigkeit, dass sich die Schule den Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt
stellt. Zu diesen Veränderungen gehört auch der Einzug der Informations- und
Kommunikationstechnologie (IKT) in unseren Alltag. Als Beispiele dazu seien
der Umgang mit Kreditkarten, mit neuen Billetautomaten, mit dem Internet und
mit E-Mails genannt. Der Umgang mit diesen neuen Technologien ist eine eigentliche
Schlüsselqualifikationen geworden wie Schreiben, Lesen und Rechnen. Nur wer
mit den neuesten technischen Möglichkeiten vertraut ist, findet sich in der
heutigen Welt zurecht.
Der Einsatz von Informatik soll deshalb bereits in der Primarschule eingeführt
werden. Der Gemeinderat hat auf Antrag der Schulkommissionen einem Pilotprojekt
auf der Primarschule zugestimmt. Die bereits vorliegenden ersten Erfahrungen
sind durchwegs positiv. Die Schüler und Schülerinnen lernen am PC selbständig
zu arbeiten und können gezielt individuell gefördert werden. Gleichzeitig lernen
sie den Umgang mit der IKT als etwas Alltägliches und Selbstverständliches kennen
und schätzen. Es ist aus unserer Sicht ausserordentlich wichtig, dass alle unsere
Zuchwiler Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, diese Schlüsselqualifikation
zu erwerben, denn längst nicht alle haben zu Hause Zugang zu einem PC!
Die Weiterentwicklung unserer Schule in verschiedensten Bereichen ist uns ein
sehr wichtiges Anliegen.
Eine gute Schule zählt zu den Standortvorteilen jeder Gemeinde! Sie ist aber
nicht zum Nulltarif zu haben.
Elsbeth Corti
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Zuchwil gestern, heute und morgen
Anlässlich der Übergabe der Amtsgeschäfte an Gilbert Ambühl habe ich mich relativ
kritisch zur politischen Befindlichkeit der Einwohnergemeinde Zuchwil geäussert.
Die Medien berichteten verhältnismässig ausführlich darüber. Was also läuft
nicht rund im Staate "Zuchwil"?
Nun die Antwort ist recht banal. Die guten Jahre haben die Gemeindebehörden
ziemlich träge gemacht. Eine gewisse Ignoranz verhinderte ernsthafte Diskussionen
um die matchentscheidenden Themen.
Augenfälligstes Beispiel ist der Finanzbereich. Seit Jahren blieben Warnungen
über wenig positive Zukunftsaussichten ungehört. Die Bildung von Reserven (beispielsweise
für den Erhalt der bestehenden Infrastrukturen) wurde mit fadenscheinigen Argumenten
verhindert. Nun ist wohl die Chance, vorausschauend zu handeln, definitiv vertan.
Die Zeit der hohen Ertragsüberschüsse wird so schnell nicht wiederkehren. Dabei
war die Entwicklung seit Jahren voraussehbar und wurde auch klar kommuniziert.
Die Steuererträge bei den natürlichen Personen (exkl. Nachtaxationen) stagnieren
nunmehr seit 10 Jahren.
Neben der finanziellen Planung sind die organisatorischen Gegebenheiten der
Gemeinde ein wichtiger Aspekt für die Zukunftsgestaltung. Die veralteten, verkrusteten
Formen vermögen den modernen Anforderungen an ein Gemeinwesen nicht mehr zu
genügen. Zu komplex sind die heutigen Fragestellungen, zu dynamisch die Änderungsprozesse.
An einem aktuellen Beispiel möchte ich erläutern, was falsch läuft:
Die Zuchwiler Schulen beabsichtigen, Informatiktechnologien auch in Primarschulklassen
einzuführen. Nun wird debattiert, ob Laptops oder Desktops beschafft werden
sollen, ob ein drahtgebundenes oder ein drahtloses Netz tauglicher sei, ob in
den Klassen oder in speziellen EDV-Zimmern unterrichtet werden soll usw.
Das sind Fragen, welche nicht der Gemeinderat, sondern die Schulkommission oder
ev. sogar die Schulleiter klären müssen. Die Fragestellung für den Gemeinderat
ist eine völlig andere. Welcher Nutzen resultiert aus dem Einsatz von Informatikmitteln
für die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Stufen? Sind die Aufwendungen
im Verhältnis zu diesem Nutzen vertretbar? Welches sind die jährlichen Folgekosten
und wie können diese mittel- bis langfristig, auch im Kontext mit den übrigen
Gemeindeaufgaben, finanziert werden? Diese entscheidenden Grundsatzfragen werden
leider häufig ausgeklammert. Viele Behördemitglieder haben leider die Tendenz,
die Arbeit der Spezialisten oder gar der Profis zu erledigen. Eine übergeordnete
Gesamtschau unterbleibt aber häufig.
Die allzu stark aufgeteilten Zuständigkeiten innerhalb der Gemeindeorganisation
verhindern nicht nur die Übersicht. Durch die starke Aufteilung der Verantwortlichkeiten
fühlt sich letztlich niemand mehr verantwortlich. Auf Grund von unklaren Verantwortlichkeiten
ist beispielsweise die Solothurner Kantonalbank untergegangen. Leider wurden
in Zuchwil kaum Lehren aus dem Bankdebakel gezogen. Weder die deutliche Straffung
der Behördenstrukturen, noch die Einführung der wirkungsorientierten Verwaltung
(WOV) scheinen derzeit spruchreife Themen in unserer Gemeinde zu sein.
Gerne hoffe ich, dass die neue Führungsmannschaft überfällige Grundsatzfragen
beherzt aufgreifen und die Gemeindeorganisation, im Sinn von heutigen Führungsgrundsätzen,
von Nachhaltigkeit und von WOV, modernisieren wird.
Ulrich Bucher, alt Gemeindepräsident
Für die SP Zuchwil neu im Gemeinderat - Agnes Flühmann-Brügel stellt sich vor
Kennen Sie die Alpschule ................? Nicht? So ging es mir auch bis Anfang
Juli dieses Jahres................. ich nutzte die Gelegenheit, während eines
Freiwilligen Einsatzes, auf einer Alp im Bernbiet den Kindern zweier Sennen-Familien
den Schulstoff während drei Wochen zu übermitteln. Ganz im Gegensatz zu meiner
täglichen Erwerbsarbeit im Frauenhaus und auf der Frauenberatungsstelle suchte
ich die heile Welt!
Ende August, anfangs September habe ich während drei Wochen vier Kinder der
Älplerfamilien unterrichtet. Eine spannende, herausfordernde Zeit, eine Zeit,
die ich auch nutzte, meine eigenen Lebensziele und Prioritäten neu zu formulieren,
also auch eine gute Vorbereitung auf meine Arbeit im Gemeinderat von Zuchwil.
Wo erleben wir noch, dass Schule und Bildung im Stellenwert nach der Versorgung
der Kühe kommt? Wo ist die Umwelt noch so intakt wie in den Alpen? Wo gehen
Kinder und Jugendliche barfuss durch's taufeuchte Gras in die Hütte der "Pädagogin"?
In dieser Arbeit auf der Alp kam vieles meiner bisherigen beruflichen und persönlichen
Arbeit zusammen und viele mir wichtigen Themen haben sich darin gefunden. Meine
Erstausbildung als Kindergärtnerin, sowie die beruflichen Weiterbildungen im
psychologischen und medizinischen Bereich, ja sogar die Weiterbildung als Clown
( Humor in der Therapie) halfen mir in der Vorbereitung und Durchführung des
Unterrichts, und in der Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen der 4 Kinder. Die
Arbeit mit den Kindern zeigt mir deutlich, dass sich Chancen für gleiche Bildung
nicht wirklich in allen Belangen durchgesetzt hat. Daran zu arbeiten ist mir
wichtig.
Meine Kontakte als "Alplehrerin" beschränkten sich vornehmlich auf die Mütter
der betreuten Kinder - Erziehung und Kinderbetreuung sind hier zum grössten
Teil noch die Aufgabe der Frauen. Mein Herz litt Qualen, müssen doch - so meine
Einstellung - alle Lebensbereiche mit männlichen und weiblichen Augen gesehen
und dem Verständnis beider Geschlechter gelöst werden. Wir werden wohl auch
im Gemeinderat weiter an der Gleichwertigkeit und dem Respekt aller Menschen
arbeiten müssen.
Vor "meinem" Alphüttchen, Schul- und Wohnhäuschen in einem, sass ich abends
bei Kerzenschein, fühlte mich zurückversetzt in Heidis Zeiten von Johanna Spyri
und genoss die unversehrte Landschaft. In jene Zeit wollen und können wir nicht
mehr zurück; mir hat diese Erfahrung gezeigt, dass wir alle, jeder und jede
Sorge tragen müssen zu unserer Umwelt, damit solche und ähnliche Erfahrungen
weiterhin möglich sind.
Ich freue mich auf die Arbeit, zusammen mit Menschen aus Zuchwil an der Entwicklung
unserer näheren Um- und Mitwelt mitzuarbeiten. Ich stelle mich der Herausforderung,
mich in neue Themenbereiche einzuarbeiten und neues zu lernen. Ich danke allen,
die mir diese und neue Erfahrungen durch ihre Stimme ermöglichten. .
Agnes Flühmann-Brügel
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Wir gratulieren ganz herzlich folgenden SP-Mitgliedern, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Oktober einen hohen Geburtstag feiern können:
Jean Meyer zum 86. Geburtstag
Fritz Aeschlimann zum 80. Geburtstag
Dora Hippenmeyer zum 80. Geburtstag
Rudolf Loosli zum 80. Geburtstag
Anna Brunner zum 79. Geburtstag
Hans Zuberbühler zum 75. Geburtstag
Pia Küng zum 74. Geburtstag
Vinzens Köchli zum 72. Geburtstag
Ernst Volken zum 71. Geburtstag
Auch zum runden Geburtstag gratulieren wir ganz herzlich:
Peter Mosimann (45)
Agnes Flühmann (50)
Kurt Zürcher (55)
Markus Fuchs (60)
Wir freuen uns
mit Franziska Moser Biedermann und Heinz Biedermann über die Geburt ihres dritten Kindes Nils Kristofer am 7. Juni!
Einladung zur Parteiversammlung
vom Mittwoch, 7. Mai, 19.30 Uhr
Restaurant Boccalino (Sääli)
Traktanden
1. Begrüssung
2. Budget 2002 der Einwohnergemeinde: Information (G. Ambühl) und Diskussion
3. Verschiedenes
4. Ehrung von Ulrich Bucher
Anschliessend an die Versammlung offeriert die Partei Apéro-Gebäck. Getränke auf eigene Rechnung.
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26. Oktober, Abend |
Kantonaler Parteitag zum Thema Jugendgewalt (Detail siehe Inserat im Anzeiger) |
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7. November, 19.30
Uhr, |
Parteiversammlung: Budget der Einwohnergemeinde |
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11. November, 17 Uhr, |
Konzert mit dem Gospelchor Biberist - Gerlafingen. Freier Eintritt. Organisiert von der Kulturkommission. |
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17. November, 10 -
12. Uhr, |
Führung durch das Kunstmuseum mit Anna Barbara Fankhauser. Anlass zusammen mit der SP Luterbach. |
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25. November, 17 Uhr,
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Piano-Konzert mit Alessandro Michelon. Freier Eintritt. Organisiert von der Kulturkommission. |
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10. Dezember, 20 Uhr |
Gemeindeversammlung: Voranschlag 2002 |
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19. Januar 2002, 14 - 18.30 Uhr |
Weiterbildungsveranstaltung (mit anschliessendem Nachtessen) der SP Zuchwil für Mitglieder des Vorstandes, der Fraktion und der Kommissionen. |
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März 2002, 20.00 Uhr, Pfarrsaal der kath. Kirche Zuchwil |
Musik-Spektakel mit dem Angklung-Duo. Freier Eintritt. Organisiert von der Kulturkommission. |
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25. April 2002 |
GV SP-Wasseramt |